Das Geheimnis um den Tod des Chefs der Deutschen Bank!

Heute jährt sich zum 26. Mal der Todestag des ehemaligen Chefs der Deutschen Bank Alfred Herrhausen, der den offiziellen Medien nach Opfer der dritten Generation der RAF wurde. Die Nachwehen sehen wir bis heute. Denn diejenigen denen Herrhausen ein Dorn im Auge war, sind nach wie vor dick im Geschäft und Ihren Zielen so nah wie nie zuvor. Um jedoch die wahren Hintergründe zu erkennen, ist es notwendig, sich ein umfassendes Bild der damaligen Situation zu verschaffen.

Das letzte Interview, nur wenige Tage vor Herrhausens Tod, das er dem ‚Wallstreet Journal’ gab und in welchem er seine Pläne über den Wiederaufbau Ostdeutschlands darlegte, steht höchstwahrscheinlich im unmittelbaren Zusammenhang mit seiner Ermordung, denn dort sprach er von einem teilweisen Schuldenerlass für Entwicklungsländer auf einer Tagung der Weltbank. Außerdem strebte er an, in nur einem Jahrzehnt sollte Deutschland in Europas fortschrittlichste Industrienation verwandelt werden. Nur Wenigen ist bekannt, dass Herrhausen Ambitionen hatte, unabhängig vom IWF, Polen wirtschaftlich zu entwickeln.

Und das muss wie eine Kampfansage in den Ohren der Wall-Street-Banker und der Londoner City geklungen haben, damit hat sich Alfred Herrhausen mächtige, sehr mächtige Feinde gemacht.


 Er war der engste Berater von Helmut Kohl und maßgeblich an seinem 10-Punkte-Programm beteiligt , was, wenn es tatsächlich umgesetzt worden wäre, zu den blühenden Landschaften in Ostdeutschland geführt hätte, die Kohl damals den Bürgern versprach. Die Alliierten, die offiziell als unsere Freunde, angesehen werden, sahen das aber etwas anders. Die USA unter George Bush sen. betrachteten diesen Plan als „Anstachelung zur Wiedervereinigung“ und beurteilten die Lage derart, dass der Kanzler damit die Handlungsinitiative ergriffen hätte und diese nunmehr von amerikanischer Seite gebremst werden müsste.

Herrhausen war ein Mann mit Charisma und als Chef der Deutschen Bank hatte er auch die Macht, Projekte dieser Größenordnung umzusetzen. Mit der Deutschen Bank im Rücken plante er beispielsweise schon 1989 die Übernahme der britischen Bank Morgan Grenfell, lange vor den üblichen Übernahmen im Bankensektor.

Sein Traum endete jedoch am 30.11.1989, indem den Bürgern durch die Medien und die Politik weisgemacht wurde, dass RAF-Terroristen in der Lage gewesen sein sollen, wohlgemerkt, bei einer der damals bestbewachten Personen Deutschlands, das Attentat zu verüben. Die Umgebung seines Wohnortes wurde ständig von Polizeistreifen und mobilen Einsatzkommandos observiert. Trotzdem soll es den Tätern gelungen sein, unbemerkt die Straße aufzugraben, ein Kabel zu verlegen und danach die Asphaltdecke wieder zu schließen. Am Tage des Anschlags brachten die Täter dann sogar noch eine Lichtschranke am Tatort an, montierten die Bombe auf ein Fahrrad, welches sie ebenfalls zum Tatort brachten.

Die Lichtschranke war so konzipiert, dass die Bombe bei dem ersten durchfahrenden Auto hochgeht. Da aber Herrhausens Konvoi sich immer aus drei Fahrzeugen zusammensetzte, wurde „überraschend“ und ganz im Sinne der RAF, das vorausfahrende Fahrzeug kurzfristig abgezogen, so dass Herrhausens Fahrzeug voraus fahren musste, die Bombe auslöste und Alfred Herrhausen den Tod fand.

Des Weiteren handelte es sich um eine sogenannte „Hochladungs-Bombe“, die panzerbrechend konzipiert wurde und zu den militärischen Sprengstoffen gehört. Diese spezielle Bombe hatte zur Folge, dass die Druckwellen, nicht wie sonst üblich, nach allen Seiten abgingen, sondern gebündelt auf das Fahrzeug ausgerichtet waren. Sowohl der Bau dieser Bombe als auch das detaillierte Wissen um die Schwachstellen der gepanzerten Mercedes-Benz-Limousine war lediglich einem kleinen Kreis von Fachleuten bekannt. Nachdem die RAF-Täter-Story über die Medien im Bewusstsein der Menschen verankert wurde, war endlich – wie so häufig in solchen Fällen – ein Schuldiger gefunden, in diesem Fall ein Phantom, nämlich die RAF der dritten Generation.

Dieses Ereignis jedoch führte zu Erleichterung innerhalb der internationalen Hochfinanz, da Herrhausen mit seinen Plänen gegen die ungeschriebenen Gesetze der Londoner und New Yorker monetaristischen Machtgruppen verstoßen hatte.

Des Weiteren bleibt seine Rede im Dunkeln, die er eine Woche nach seiner Ermordung am 04.12.1989 in New York vor dem „American Council of Germany“ halten wollte. Nach Aussagen des ehemaligen Pentagon Mitarbeiters Oberst Fletcher Prouty, der in einem Interview mit der italienischen Zeitung Unita, den Grund für die Ermordung Herrhausens in dieser elfseitigen Rede sah, in der Herrhausen seine Visionen darlegen wollte, die den Lauf der Geschichte nach 1989 auf dramatische Weise verändert hätte.

„Wir müssen das, was wir denken, auch sagen.
Wir müssen das, was wir sagen, auch tun.
Und wir müssen das, was wir tun, dann auch sein.“

Alfred Herrhausen, dt. Bankier (1930-1989)

 

Text von Heiko Schrang

Quelle : http://www.macht-steuert-wissen.de/818/das-geheimnis-um-den-tod-des-chefs-der-deutschen-bank/

P.S.: Ich erhebe keinen Anspruch auf Absolutheit für den Inhalt, da er lediglich meine subjektive Betrachtungsweise wiedergibt und jeder sich seinen Teil daraus herausziehen kann, um dies mit seinem Weltbild abzugleichen. Weitere Anregungen auch unter www.macht-steuert-wissen.de & www.aTuM.media